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Online Rechner für Motorradversicherungen

Bevor Sie sich für eine Motorradversicherung entscheiden, sollten Sie sich genau informieren, welchen Versicherungsschutz Sie benötigen. Außerdem ist ein Tarifvergleich sehr zu empfehlen. Dazu nutzen Sie am besten einen Online-Vergleichsrechner, denn er gibt Ihnen mit wenigen Angaben einen ersten Überblick über das Angebot am Markt. Was also müssen Sie über den Rechner wissen, und wie vergleichen Sie damit die Beiträge?

Welche Rolle spielt Ihr Versicherungsbedarf beim Vergleich?

Wer zum ersten Mal ein Motorrad zulässt, hat vermutlich noch wenig Erfahrung mit Tarifen und Preisen für den Motorrad-Versicherungsschutz. Und auch langjährige Fahrer sind nicht immer auf dem Laufenden, wenn neue Tarifwerke auf den Markt kommen. Schließlich hat kaum jemand die Zeit, das Angebot der Versicherer ständig zu vergleichen. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig die Prämien zu prüfen und dabei auch den individuellen Versicherungsbedarf zu hinterfragen.

Zum Beispiel ist bei einem älteren Motorrad häufig eine Teilkaskoversicherung ausreichend, nicht selten genügt sogar eine Haftpflicht. Haben Sie sich dagegen gerade ein neues Zweirad gekauft, sollten Sie vielleicht auf eine Vollkaskoversicherung aufstocken.

Da sich der Versicherungsbedarf ändert, ist es sinnvoll, diesen in regelmäßigen Abständen kritisch zu hinterfragen und bei Bedarf anzupassen. So sparen Sie unter Umständen sehr viel Geld an Versicherungsbeiträgen und sorgen dafür, dass Sie nicht zu teuer versichert sind. Ihr individueller Versicherungsbedarf ist also ausschlaggebend für den anschließenden Vergleich der Tarife. Deshalb sollten Sie ihm in regelmäßigen Abständen den nötigen Raum geben.

Warum sollten Sie sich selbst über die Beiträge für Motorradversicherungen informieren?

Solange Ihr Versicherer die Prämien für Ihre Absicherung nicht erhöht, besteht im Prinzip kein Bedarf, andere Tarife zu vergleichen. Sind Sie zufrieden mit Ihrer Gesellschaft und haben Sie keinen Anlass zur Beschwerde, können Sie Ihren Vertrag problemlos laufen lassen, ohne Änderungen am Versicherungsschutz vorzunehmen oder gar einen Wechsel durchzuführen. Allerdings ändert sich die Tariflandschaft ständig. Einige Tarife verschwinden vom Markt, neue kommen hinzu, und auch die Preise der Versicherer ändern sich ganz erheblich.

Unter Umständen haben Sie die Gelegenheit, durch einen Wechsel des Motorradversicherers deutlich Geld zu sparen – oder bei gleichen Preisen bessere Leistungen zu beziehen. Deshalb lohnt es sich, in regelmäßigen Abständen zu prüfen, ob Ihr Beitrag noch dem Wettbewerb entspricht oder ob sich ein Wechsel aus finanziellen Gründen lohnt.

Vergessen Sie auch nicht, dass die Versicherungsunternehmen in einem harten Wettbewerb untereinander stehen. Das heißt, sie kämpfen permanent um lukrative Kunden. Schon deshalb gehen sie mit immer neuen Tarifen, mit verbesserten Leistungen und günstigeren Beiträgen auf den Markt. Wenn Sie von diesem Wettbewerb profitieren wollen und sich gut und preiswert absichern wollen, sollten Sie regelmäßig einen Tarifvergleich durchführen und – falls nötig – den Versicherer wechseln.

Wie nutzen Sie einen Vergleichsrechner für Motorradversicherungen?

Die meisten Vergleichsrechner für Motorradversicherungen sind recht einfach zu bedienen, sie benötigen nur wenige Angaben. Aus Ihren Angaben stellen die Online-Rechner eine kompakte und recht gut verständliche Übersicht zusammen, aus der Sie leicht entnehmen können, ob sich ein Wechsel lohnt. Die Eingaben, die Sie dazu benötigen, finden Sie in der Regel in Ihren Fahrzeugpapieren und in Ihrem heutigen Versicherungsschein. Am besten nehmen Sie sich die Unterlagen zur Hand und geben dann alle Daten ein, die der Rechner benötigt.

Zu den wichtigsten Daten gehören Ihre persönlichen Angaben sowie die Informationen zum Fahrer. Erfassen müssen Sie außerdem, seit wann Sie im Besitz des Führerscheins sind. Wichtig ist vor allem das Alter des jüngsten Fahrers. Vergessen Sie nicht, dass die Kosten für die Motorradversicherung bei einem jungen Fahrer häufig deutlich steigen. Außerdem treiben mehrere Fahrer die Beiträge in die Höhe. Am besten ist es, wenn Sie Ihr Zweirad nur für sich selbst anmelden und bereits einige Jahre unfallfrei fahren. Dann sind die Beiträge recht niedrig.

Ebenfalls eintragen müssen Sie die Angaben zum Fahrzeug. Dazu gehören die Marke, das Modell und die Größe des Hubraums. Einige Marken sind teurer zu versichern als andere, weil sie häufiger in Unfälle verwickelt sind oder weil auch ein Diebstahl öfter vorkommt. Der Hubraum hat selbstverständlich ebenso Auswirkungen auf den Beitrag, denn schnelle und leistungsstarke Maschinen sind teurer als kleine Motorräder.

Zu den wichtigsten Daten, die ein Vergleichsrechner benötigt, gehören die Angaben zum gewünschten Versicherungsschutz. Geben Sie Ihre Schadensfreiheitsklasse an, und vergessen Sie nicht, den Umfang der Leistungen in der Haftpflicht und in der Kaskoversicherung einzutragen. Natürlich ist auch die Höhe der gewünschten Selbstbeteiligung wichtig, denn dadurch reduzieren Sie Ihren Beitrag. Füllen Sie den Onlinerechner Schritt für Schritt aus und fordern Sie dann den Vergleich an. Auf der Basis Ihrer Angaben ermittelt das IT-Tool nun die günstigsten Tarife und stellt sie in einer kompakten Übersicht zusammen. Darauf aufbauend vergleichen Sie die Preise und die Leistungen.

Welche Aussagen entnehmen Sie dem Motorradversicherungs-Rechner?

Im Onlinerechner sind im Prinzip alle wesentlichen Daten erfasst, die Sie für einen sorgfältigen Vergleich benötigen. Allerdings sollten Sie sich nicht nur auf die Informationen in der Übersicht verlassen. Hier sind in der Regel die Preise zu finden, häufig sind auch Auszeichnungen aufgeführt, die die Tarife in der jüngeren Vergangenheit erhalten haben. Manchmal sind Bewertungen von Kunden erfasst, an denen Sie sich orientieren können. Denken Sie aber daran, dass Sie die Details zum Versicherungsschutz nur bei genauem Hinsehen entnehmen.

Wenn Sie unsicher sind, ob eine bestimmte Leistung durch den gewählten Tarif abgedeckt ist und wenn Sie keine genauen Hinweise finden, sollten Sie vor dem Vertragsabschluss bei Ihrem Versicherer nachfragen. Sonst riskieren Sie im schlimmsten Fall eine erneute Kündigung der Motorradversicherung nach Ablauf der Vertragslaufzeit, weil der Tarif nicht die gewünschten Leistungen beinhaltet. Wenn Sie die Tarifbedingungen sorgfältig lesen und bei Bedarf nachfragen, können Sie sich diesen Aufwand ersparen.