Anbieter für Motorradversicherungen

Motorradtarife bieten große Allsparten-Versicherer ebenso an wie spezialisierte Direktversicherer. Weil der Beitrag von sehr individuellen Merkmalen abhängt – Alter, Wohnort, schadenfreie Jahre, Maschine – gibt es keinen Anbieter, der für alle Fahrer der günstigste ist. In unseren Anbieter-Porträts finden Sie deshalb Leistungsumfang, Besonderheiten und Schwächen der einzelnen Gesellschaften.
Worauf es bei der Anbieterwahl ankommt
Der Beitrag ist das erste, aber nicht das wichtigste Kriterium. Diese Punkte entscheiden darüber, was ein Tarif im Ernstfall tatsächlich wert ist:
- Deckungssumme der Haftpflicht – wie hoch ist die pauschale Summe, und gibt es eine Begrenzung je geschädigter Person?
- Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit – einer der wenigen Punkte, an denen sich gute von durchschnittlichen Tarifen klar unterscheiden.
- SF-Klassen-Systematik – jeder Versicherer führt eigene Beitragssätze und eine eigene Rückstufungstabelle. Gerade für langjährig schadenfreie Fahrer macht das viel aus.
- Motorradspezifische Leistungen – mitversichertes Zubehör, Entschädigung für Schutzkleidung, Neupreisentschädigung und die Regelung für ein umgekipptes Motorrad.
- Diebstahlauflagen – welches Schloss und welcher Stellplatz werden verlangt?
- Schadensregulierung – Erreichbarkeit, Bearbeitungsdauer und Kulanz zeigen sich erst im Ernstfall, sind aber der eigentliche Grund für eine Versicherung.
Der schnellste Weg: Lassen Sie sich zuerst im Tarifvergleich zeigen, welche Anbieter für Ihr Profil überhaupt in Frage kommen – und lesen Sie danach gezielt die Porträts der zwei oder drei Favoriten. Andersherum vergleichen Sie Gesellschaften, die für Ihre Konstellation womöglich gar nicht attraktiv sind.


















